Das zeichnet VITA aus

Höchste Qualitätsstandards

Kreidler-Methode und Dachverband

Die Assistenzhunde von VITA werden nach höchsten Qualitätsstandards ausgebildet. Grundlage ist zum einen das Konzept des Vereins – die so genannte Kreidler-Methode – zum anderen erfüllen wir sämtliche Leitlinien des Dachverbandes Assistance Dogs Europe (ADEu). VITA bildet Assistenzhunde für Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus. 

Assistance Dogs Europe (ADEu)

2007 erhielt VITA als erster Verein auf dem europäischen Festland die Zertifizierung durch Assistance Dogs Europe (ADEu) – ein Gütesiegel das belegt, dass VITA nach höchsten internationalen Standards arbeitet. 2012 und 2017 wurde VITA erneut geprüft und erhielt wieder die Zertifizierung des Dachverbandes.

Weiterführende Informationen auf der offiziellen ADEu-Website.

Zertifizierung

Der Verein ADEu und dessen internationaler Partnerverein Assistance Dogs International (ADI) sind die Dachverbände für alle „seriösen“ Vereine, die Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen ausbilden. Sie setzen hohe Qualitätsstandards bei der Ausbildung von Mensch und Hund, prüfen die Verwendung von Spendengeldern und achten insbesondere auf das Wohlergehen der Tiere. 

Ausgewählte Zuchtlinien

VITA arbeitet mit Retrievern aus sorgfältig ausgewählten Zuchtlinien. Die Erfahrungen unserer Vorbilder, der englischen Organisationen „Guide Dogs for the Blind“ und „Dogs for the Disabled“ zeigen, dass sich Retriever aufgrund ihres Wesens besonders gut für die Ausbildung zum Assistenzhund eignen.

Gesundheit der Hunde

VITA legt allergrößten Wert auf Gesundheit und Wohlergehen der Hunde. Schon im Welpenalter werden sie gründlichen Gesundheitschecks unterzogen. Mit speziellen Tests wird außerdem überprüft, ob sie die für einen Assistenzhund nötigen Anlagen mitbringen. Alle VITA-Hunde werden von unserer erfahrenen Tierärztin Dr. Ariane Volpert kontinuierlich, kompetent und sorgsam betreut – ein Leben lang.

Professionelle Ausbildung der Teams

Matching und Zusammenführung

Die professionelle Ausbildung des Assistenzhundes ist nur ein Teil der Arbeit. Die große Erfahrung und die wissenschaftlich fundierten Methoden beim so genannten Matchingverfahren stellen sicher, dass Mensch und Hund zu einem harmonischen Team zusammenwachsen können. Die Zusammenführung selbst ist eine weitere Herausforderung, die viel pädagogisches Wissen und Einfühlungsvermögen voraussetzt. In allen Belangen wird auf den Hund ebenso viel Rücksicht genommen wie auf den Menschen.

Team-Qualifikationstest

Im VITA-Team-Qualifikationstest (TQ-Test) werden die VITA-Teams (Mensch/Hund-Team), die schon mindestens drei Monate zusammenleben, geprüft, ob sie die Standards von VITA und damit die europäischen Standards eines qualifizierten Teams erfüllen.

Der TQ-Test besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil sowie einem Abschlussgespräch mit dem Besitzer und den Richtern. Insgesamt findet die Prüfung an drei aufeinander folgenden Tagen statt. Näheres zum TQ-Test gerne per Email an info(at)vita-assistenzhunde.de.

Integration in die Gesellschaft

Hunde können Türen öffnen – im realen und im übertragenen Sinn. Sie sind Eisbrecher und sozialer Katalysator. Sie schaffen Kontakt zu anderen Menschen, wecken Interesse, liefern Gesprächsstoff und Anerkennung. Für VITA ist es ein wichtiges Anliegen die Integration von Menschen mit Behinderung zu fördern. Deshalb gehört es zum VITA-Konzept, durch Training auf öffentlichen Plätzen und durch Veranstaltungen Berührungsängste abzubauen.

Die Dummyarbeit

Ein ganz besonderes Hobby

Die meisten VITA-Teams haben ein ganz besonderes Hobby: die Dummyarbeit. Der Spaß an der gemeinsamen Arbeit, die Freude der Hunde und der Aufenthalt in der Natur stärkt die Bindung und Beziehung. Für die Teams hat dieses gemeinsame Hobby im Alltag einen hohen Stellenwert. In den Dummygruppen treffen Rollstuhlfahrer und „Fußgänger“ zusammen, Unterschiede verwischen sich: es sind Menschen und Hunde, die mit viel Begeisterung das Gleiche tun. Dieser integrative Ansatz von VITA ist ein unschätzbar wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. 

Was ist Dummyarbeit?

Bei der Dummyarbeit wird eine Jagdsituation simuliert. Die kleinen, mit Sand gefüllten Segeltuchsäckchen sind bis zu 500 Gramm schwer und gehen im Wasser nicht unter. Sie ersetzen das erlegte Wild und werden von den Retrievern mit der gleichen Begeisterung apportiert. Die Dummyarbeit baut auf drei Pfeilern auf: markieren, einweisen, suchen.

Alle VITA-Hunde lieben die Dummyarbeit und sie ist fester Bestandteil der Ausbildung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hunde aus einer Showlinie oder einer Arbeitslinie stammen.

Nachbetreuung

Die Teams werden ein ganzes Hundeleben lang regelmäßig nachbetreut, um einerseits den Ausbildungsstand des Hundes zu halten und andererseits dauerhaft sicher zu stellen, dass es beiden Partnern gut geht. Ein sich verschlechterndes Krankheitsbild etwa kann es nötig machen, dass der Hund nachgeschult werden muss.

Die Motivation von VITA

Bei allen bislang von VITA ausgebildeten Teams, passierte jedes Mal das gleiche Wunder. In den paar Wochen, in denen Hund und Mensch zu einem Team zusammen wuchsen, haben sich die Menschen verändert. Ein depressiver junger Mann, sah plötzlich wieder Sinn im Leben, bei einem anderen brach die harte Schale auf, verzagte Kinder gewannen Sicherheit, ein kleines Mädchen begann plötzlich zu sprechen, ein verschlossener Junge öffnete sich, eine junge Frau bekannte sich zu ihrer fortschreitenden Krankheit. Alle gewannen sie dazu: Selbstvertrauen, Unabhängigkeit, Aufgeschlossenheit, Empathie und Lebensmut. Der Augenblick, wenn sich am Ende der Zusammenführung zwei Augenpaare treffen und Mensch und Hund voller Freude ihr gemeinsames Leben beginnen, berührt jedes Mal zutiefst und bestätigt VITA in seiner Arbeit. Er macht uns Mut, die Arbeit – allen Schwierigkeiten zum Trotz – fortzusetzen.