Der Verein

VITA e.V. Assistenzhunde (VITA) stellt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigung einen Helfer auf vier Pfoten zur Seite. Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins basiert auf einem ganzheitlichen Konzept, indem Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung oder psychosozialen Beeinträchtigungen, wie z.B. einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder Angststörungen, neue Lebenswege aufgezeigt werden. Ein zukunftsweisender Ansatz, der Leben rettet, neues Leben schenkt und einen positiven Lebensweg ebnet. Die VITA-Assistenzhunde sind zum einen praktische Alltagshelfer und zum anderen Therapeuten auf vier Pfoten.

VITA finanziert sich ausschließlich durch Spenden und die Unterstützung von Freunden, Fördernden und Sponsoren.

Mit der Ausbildung von Assistenzhunden für Kinder leistete Tatjana Kreidler vor mehr als 20 Jahren europaweit Pionierarbeit. VITA war der erste Verein auf dem europäischen Festland, der vom Dachverband Assistance Dogs Europe (ADEu) zur Ausbildung nach international anerkannten Qualitätsstandards zertifiziert wurde.

Welche Idee steckt hinter VITA?

Nach dem Studium und ihrer Diplomarbeit mit dem Thema "Hunde als Helfer und Heiler des Menschen" ging Tatjana Kreidler für mehrere Monate nach England. Dort absolvierte sie bei den großen Charity Organisationen Dogs for the Disabled und Guide Dogs for the Blind eine umfassende Ausbildung zur Assistenzhundetrainerin. Sie war von dem System, den Möglichkeiten und den Ausbildungsmethoden überzeugt. Noch in dieser Zeit beschloss sie, in Deutschland einen ähnlichen Verein zu gründen, der Menschen mit Beeinträchtigung einen Assistenzhund zur Seite stellt, und ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und sozialer Integration verhilft.

In ihrem Studium hatte sie sich intensiv mit den kindlichen Entwicklungsphasen beschäftigt, deshalb bezog sie – abweichend vom englischen Modell – auch körperlich behinderte Kinder und Jugendliche in ihr Projekt ein. Das hatte bislang noch niemand gewagt. In England sprach man von mangelnder Reife und traute es Hunden und Kindern schlicht nicht zu, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Heute weiß man es besser. Mit der Ausbildung von Kinder-Teams leistete VITA europaweit Pionierarbeit und bildete bis Anfang 2024 insgesamt 38 Kinder-Teams aus – der Erfolg hat auch andere Organisationen überzeugt. 

Basierend auf ihrer Grundidee hat Tatjana Kreidler eine spezielle Methode entwickelt, um Mensch und Hund füreinander zu sensibilisieren und zu wirklichen Partnern zu machen. Nicht nur bei Erwachsenen - gerade bei Kindern bewirken die Hunde oft kleine Wunder, psychisch, physisch, sozial und kognitiv. Die Golden Retriever-Hündin Fay war der erste Hund, den VITA ausgebildet hat. Ihr Partner Thomas Riehl spricht gerne davon, dass er durch Fay sein Leben neu begonnen hat.

Welche Ziele hat sich VITA gesetzt?

Das wichtigste Ziel von VITA ist es, noch möglichst viele harmonische Teams auszubilden, die sich durch eine positive wechselseitige Beziehung auszeichnen. VITA möchte Menschen, deren Leben durch ihren vierbeinigen Partner eine neue Qualität erfährt, die freundlich und liebevoll mit ihrem Hund kommunizieren, und Hunde, die ausdauernd, zuverlässig und voller Freude für ihren Menschen „arbeiten“, zusammenbringen.

Wie finanziert sich VITA?

VITA erhält für seine Arbeit keine öffentlichen Fördermittel, auch die Krankenkassen übernehmen keine Kosten. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden, Fördermitglieder und Sponsoren. Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet im Durchschnitt etwa 59.000 Euro – eine Summe, die kaum einer unserer Bewerber aufbringen kann.

Wie Sie VITA helfen können, erfahren Sie unter "Spenden"!