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Voraussetzung Ein VITA-Assistenzhund ist etwas ganz Besonderes und es ist höchstes Anliegen des Vereins, für diesen besonderen Hund das perfekte Team zu finden.
Bei VITA kann sich in der Regel jeder um einen Assistenzhund bewerben, der körperlich behindert ist, sich für die Hundehaltung eignet: Das bedeutet, dass der Bewerber eine positive Einstellung zu Hunden hat, und dessen Umfeld und Lebensumstände es erlauben (Wohnung, Zeit), einen Hund zu halten. Auch sollte der Bewerber die Verantwortung für einen Hund alleine übernehmen können oder ihm eine zusätzliche Betreuungsperson zur Seite steht (beispielsweise für Spaziergänge bei sehr schlechtem Wetter, Krankenhausaufenthalten etc.) – bei Kindern ein Elternteil. Bewerbung Bewerben kann sich jeder Mensch – Erwachsene und Kinder – mit körperlicher Behinderung, denen ein Partner auf vier Pfoten eine Hilfestellung im Alltag bieten kann. Jeder der bereit und in der Lage ist, für diesen Partner die Verantwortung zu übernehmen (z. B. Pflege, tägliche Spaziergänge, artgerechte Beschäftigung). Hohe Qualitätsstandards Die Hunde werden sorgfältig ausgewählt und es bestehen höchste Anforderungen an die Gesundheit der Hunde. Das erste Lebensjahr des zukünftigen Assistenzhundes wird ausschließlich in die Hände von Paten gelegt, die den Hunden in dieser Zeit nach dem Konzept und den Prinzipien von VITA prägen und ausbilden. Nach ca. einem Jahr Grundausbildung in der Patenfamilie werden die Hunde im Ausbildungszentrum Hümmerich von unseren Trainern auf die späteren speziellen Aufgaben vorbereitet. Die ersten Schritte zu einem VITA-Assistenzhund Wir benötigen von Ihnen einen schriftlichen Lebenslauf mit Angaben zur familiären Situation, für wen ist der Assistenzhund vorgesehen, das Alter des Interessenten, Art der Behinderung bzw. Einschränkungen, kurze Stichpunkte zu den Lebensumständen und Tagesabläufen. Eine kurze Beschreibung, warum Sie meinen, dass ein Assistenzhund für Sie oder Ihr Kind genau das Richtige ist. Eine kurze Beschreibung, wie der Hund in Ihre Familie integriert werden soll. Wer ist – außer dem Menschen mit Behinderung – die Bezugsperson bzw. der Verantwortliche für den Hund, falls dies nicht dauerhaft von dem Betroffenen alleine bewältigt werden kann.
Bewerberliste Nach Ihrer Bewerbung – die nach den geltenden datenschutzrechtlichen Aspekten behandelt wird – werden Sie auf die sog. Bewerberliste gesetzt. In der Regel veranstaltet VITA zwei bis dreimal im Jahr – hauptsächlich im Raum Köln/Bonn oder im Rhein-Main-Gebiet – eine Bewerberinfoveranstaltung. Dort wird nicht nur der Verein mit seinen Zielen und Idealen vorgestellt. Es gibt dort auch ausreichend Gelegenheit, sich in einem persönlichen Gespräch mit den aktiven Mitgliedern über Einzelheiten zu informieren. Bewerberprofil VITA wird nach diesen Gesprächen ein Bewerberprofil erstellen und abwägen, welche Art von Hund zu dem Bewerber passen könnte. Jeder VITA-Hund, der sich in der Ausbildung befindet, entwickelt während dieser verschiedene Qualitäten und Eigenschaften. Wie sich diese mit den Bedürfnissen der verschiedenen Bewerber am besten zusammenführen lassen, ist eines der Hauptziele von VITA, um am Ende ein perfektes Team bilden zu können. Finanzierung Die Ausbildung eines Assistenzhunds ist sehr aufwendig. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorab die finanzielle Situation zu klären. In welcher Höhe ist der Bewerber in der Lage selbst einen Kostenanteil für den Assistenzhund zu übernehmen? Wie kann VITA Sie dabei unterstützen?
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