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VITA e.V. Assistenzhunde ist „Ausgewählter Ort 2011“ PDF Drucken E-Mail
Logo 365 OrteHümmerich, 14. Februar 2011
VITA e.V. Assistenzhunde ist „Ausgewählter Ort 2011“ im Land der Ideen. Die Idee hinter VITA e.V. Assistenzhunde: dem Leben körperbehinderter Menschen eine neue Dimension von Selbständigkeit und Lebensqualität geben. Gegründet wurde der Verein von der Sozialpädagogin Tatjana Kreidler im Jahr 2000. Seitdem leistet er Pionierarbeit in Deutschland, denn auch heute noch ist VITA bundesweit der einzige geprüfte Verein, der Assistenzhunde nach höchsten internationalen Standards und mit größter Sorgfalt ausbildet. Mit Hilfe der vierbeinigen Freunde integriert VITA Menschen mit Behinderung nachhaltig in die Gesellschaft. Dieses richtungsweisende Engagement wurde nun im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ als eines der besten Projekte, die zu Deutschlands Zukunftsfähigkeit beitragen, ausgezeichnet. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und freuen uns, dass unsere Arbeit die Jury überzeugen konnte“, so die VITA-Gründerin Tatjana Kreidler.

VITA ist „Ausgewählter Ort 2011“ im Land der Ideen und damit Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, der von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank durchgeführt wird. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten rückt der Wettbewerb Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Als „Ausgewählter Ort“ ist VITA im Jahr 2011 Botschafter für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands.

Am Anfang der VITA-Idee stand der Wunsch, Wege zu ebnen. Jedoch ist der Weg, auf dem sich die Gründer, ehrenamtlichen Helfer und Freunde seit nun mehr 10 Jahren bewegen nicht immer einfach. Bis heute hat der Verein 25 Teams mit größter Sorgfalt und höchstem Qualitätsanspruch ausgebildet. Diese Teams sind die größte Motivation und Belohnung für das VITA-Team: Die „Helfer und Heiler auf vier Pfoten“ unterstützen ihre Partner im alltäglichen Leben, schenken ihnen neuen Lebensmut und integrieren sie und ihre Familien in die Gesellschaft. Um diese Arbeit auch zukünftig zu sichern und darüber hinaus weiterzuentwickeln, muss VITA wachsen – personell und räumlich. Doch ohne öffentliche Fördermittel, die Unterstützung der Krankenkassen und Sponsoren, bleibt die Finanzierung des Vereins unsicher. Dringliche Notwendigkeit ist für den Verein ein neues Ausbildungszentrum zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der therapeutischen Arbeit mit den vierbeinigen Helfern und Gefährten. „Mit bundesweit über 100 neuen Bewerbern“, erklärt Tatjana Kreidler „stoßen wir an unsere Grenzen: Die aktuellen Räume sind viel zu klein, um eine angemessene Ausbildung sowie Nachbetreuung zu gewähren und auch in personeller Hinsicht benötigen wir unbedingt weitere Unterstützung. Ohne diese ist die Zukunft von VITA ungewiss.“